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11.06.2017, 19:00 Uhr | Die Rheinpfalz Nr. 134 Übersicht | Drucken
Dietmar Seefeldt gewinnt Landratswahl im Kreis Südliche Weinstraße im ersten Durchgang

 


Offenbach -  „Ich kann es gar nicht richtig fassen, ich bin einfach nur glücklich“, sagt Dietmar Seefeldt gestern Abend wenige Minuten nach Bekanntwerden des Endergebnisses der RHEINPFALZ. Er wird der neue Landrat an der Südlichen Weinstraße. Er sei einfach froh, dass er im ersten Wahlgang den Durchmarsch geschafft habe. Fast scheint es, als wäre dieser Wahlsieg schicksalhaft. Der 46-Jährige wuchs in einem christdemokratischen Haushalt auf, sein Vater Manfred lenkte lange Jahre die Geschicke der Verbands- und Ortsgemeinde Offenbach. Am Mittagstisch ging es eigentlich immer nur um eines: um Politik. Schon als Teenager engagierte er sich in der Jungen Union, der Kaderschmiede der Christdemokraten. Beispielsweise sammelte er Unterschriften für den Bau einer Rutsche im heimischen Freibad. Der großgewachsene Südpfälzer mit der leichten Mallorcabräune im Gesicht machte sein Abitur in Landau, absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt bei der damaligen Bezirksregierung in Neustadt und studierte dann Jura in Heidelberg. Mit dem zweiten Staatsexamen fand er seine erste Stelle als Justiziar bei Landesforsten Rheinland-Pfalz. „Ich kannte fast jeden Förster im Land, das war ein toller Job“, hat der Vater dreier Töchter kürzlich gesagt. Nach zwölf Jahren auf dieser Position wechselte er als hauptamtlicher Beigeordneter in den Kreis Germersheim.

Seefeldt ist Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag und Mitglied des Verbandsgemeinderats Offenbach. Auf die Sitzungen bereitet er sich immer sehr gut vor, er liebt das Detail. Aber er ist kein Polterer, kein begnadeter Redner, der einen Saal zum Beben bringen kann – anders als die sozialdemokratische Amtsinhaberin Theresia Riedmaier, die aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt vorzeitig niederlegen wird.

Mit seinem Sieg geht für die Christdemokraten an der Südlichen Weinstraße eine lange Durststrecke zu Ende, denn der Landkreis galt lange als konservative Stammregion. Doch Theresia Riedmaier war es vor 20 Jahren überraschend gelungen, als erste urgewählte Landrätin für die SPD ins Kreishaus einzuziehen. Über ihre komplette Amtszeit hinweg musste sie jedoch gegen eine bürgerliche Koalition aus CDU, FWG und FDP im Kreistag regieren. Auf diese Mehrheit kann sich der für acht Jahre gewählte Dietmar Seefeldt nun stützen.

Er übernimmt einen Landkreis mit rund 112.000 Einwohnern, der vor allem vom Weinbau und Tourismus lebt. Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser sind in einem guten Zustand. Die Verbesserung der Infrastruktur, vor allem der Breitbandausbau, und die Gestaltung des demografischen Wandels waren die Wahlkampfthemen des Christdemokraten. Dabei schränkt der Schuldenberg von rund 85 Millionen Euro seine Gestaltungsmöglichkeiten ein.

Seefeldt hat mal gesagt, er mag die Menschen in seiner Heimat wegen ihrer Offenheit. Er hat versprochen, ein offenes Ohr für sie zu haben.



aktualisiert von Martin Hammer, 18.06.2017, 20:10 Uhr


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